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Matthias Gerhards 14.11.2001
Nutzenanalyse eLearning-Consulting
Eine Kurzdarstellung
Traditionelle Beratungsansätze beschäftigen sich mit der Optimierung von Arbeitsprozessen, mit Lean-Management oder Personalstrukturen. Aber „bei der Organisation einer zielgerichteten Mitarbeiterqualifikation bestehen zum Teil noch erhebliche Defizite“1.

Internet beschleunigt
Erst mit der Internetrevolution vor wenigen Jahren und der Beschleunigung von Innovationsprozessen in allen Wirtschaftssektoren wird die „Qualifikation von Unternehmern, Führungskräften und Mitarbeitern der Schlüssel zum Erfolg“2, schreibt der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Inzwischen wird in vielen Personalabteilungen der Einsatz von eLearning diskutiert, um dem neuen Qualifikationsdruck zu begegnen. Denn durch die Verbindung von computergestützten Vermittlungstechnologien und internetgestützter Distribution“3 eignet sich eLearning besonders dazu, gezielt und dauerhaft neue Qualifikations- und Wissensbereiche zu erschließen.


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Auf die Mischung kommt es an
Der eigentliche Vorteil von eLearning liegt in der kostensparenden Distribution von Wissen durch unterschiedliche Medien. Mit deren Kombination vereint eLearning als einzige Disziplin alle wichtigen medialen und technologischen Komponenten, die im Zuge der Computer- und Fernsehrevolution entwickelt wurden. Die daraus entstehende Komplexität ist auch gleichzeitig der größte Nachteil der neuen Technik. Wer sie einsetzt, braucht qualifizierte Beratung, um aus Textseiten, Internetdatenbanken, Videokonferenzen, Chat und Newsgroups den richtigen Maßnahmen-Mix zu erzeugen, der die gesteckten Qualifikationsziele erreicht.


Vielfalt beherrschen
Die technologische und organisatorische Vernetzung von eLearning macht außerdem ein ausgefeiltes „Lernmanagement“ nötig, da ansonsten die entstehenden Reibungsverluste das Rationalisierungspotential übersteigen würden. Für ein Unternehmen, das eLearning einführen will, ergeben sich damit Veränderungen in der Unternehmenskultur. Denn Lernen und Qualifikation müssen nun als dauerhafte Bestandteile von Management- und Arbeitsprozessen begriffen werden. Diese Veränderung sollte durch Changemanagement-Beratung begleitet und optimiert werden, damit sich der Einsatz neuer Technologien auch in einem höheren Qualifikationsniveau und letztlich auch in mehr Produktqualität und Umsatz niederschlägt.


Projektmanagement
Ein weiterer Nebeneffekt des massiven Medieneinsatzes zeigt sich im komplexen Projektmanagement. Von der Videoproduktion bis zur Serverprogrammierung müssen in eLearning-Projekten die unterschiedlichsten Arbeitsfelder und Interessen abgedeckt werden. In klassischen Internetprojekten hat sich nach einigen spektakulären Projektpleiten“4 die Erkenntnis durchgesetzt, dass die hohe Arbeitsteiligkeit ein fachlich hoch qualifiziertes Projektmanagement unumgänglich macht. Projektmanager sollten über genügend eLearning-Erfahrung verfügen, um für die unterschiedlichen Anforderungen eines solchen Vorhabens gewappnet zu sein und den Überblick zu behalten.


Software-Auswahl
Gutes Projektmanagement ist vor allem dort gefordert, wo die beim eLearning-Einsatz anfallende Verwaltungsarbeit durch ein Software-System abgebildet werden sollen. Systeme wie Corporate Learning (T-Systems) oder CLIX (imc) bieten alle lernspezifischen Vermittlungstechniken in standardisierter Form an und kombinieren sie mit Kursbuchungs- und Verwaltungsmodulen.
Auf diese Weise kann eLearning flächendeckend innerhalb eines Unternehmens eingeführt und standardisiert betrieben werden. Auswahl und Einsatz solcher Systeme erfordern natürlich eine detaillierte Beratung, weil sich derzeit noch kein Standard auf dem Markt herausgebildet hat. Von Debis/T-Systems über Oracle und SAP arbeitet derzeit jedes große IT-Haus an Lernmanagement-Systemen, die sich aber allzu oft noch in der Erprobungsphase befinden. Schließlich hat die Einführung von Windows gezeigt, dass eine Software erst ab der Version 3.05 als zuverlässig angesehen werden kann.
1 Vorwort zur Tagung: Zukunftsaufgabe Qualifikation: Schlüssel zum Erfolg mittelständischer Unternehmen am 16. Mai 2001. http://www.wkr-ev.de/unternehmertagung/vorwort.htm
2 s.o.
3 Vergleiche dazu den Artikel „Was ist eLearning“
4 Vergleiche dazu Rose, Christina, iBusiness Executive Summary August 2001, HighText Verlag München
5 Windows hatte sich erst mit der Version 3.11 flächendeckend durchgesetzt.
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